|
|
|
Ballett
Der
Ursprung des Balletts liegt etwa im Jahre 1550 und gehörte zur Hofetikette,
zur Ausbildung der Adeligen.
Mit
seinen strengen Raumaufteilungen und seiner hierarchischen Ordnung, spiegelte
es die Macht wieder, der die Adeligen nicht wiederstehen konnten. Aus dem
Hofvergnügen Adeliger entstand später gegen 1650 ein künstlerischer Beruf,
der an Theatern und Akademien gelehrt wurde. Disziplin und Selbstbeherrschung
des Körpers standen an oberster Stelle. Die Auswärtsdrehung der Beine und die
dazu geöffnete Fußstellung, waren ein Zeichen der adeligen Lebensart, es gehörte
zur Hofetikette.
Die
erste Tanzakademie wurde in Paris eröffnet, daher ist bis heute die
internationale Ballettsprache französisch.
Um
die vorgefertigten Formen, Positionen und Bewegungsimpulse (wie die
charakteristische „Pirouette“) nachahmen zu können, ist damals wie
heute Perfektion erforderlich, aber auch eine Körper- und Selbstdisziplin,
Konzentration und der Leistungswille. Ohne diese ist die aufrechte Haltung, die
anmutige Beherrschung des Körpers, die scheinbare Schwerelosigkeit und der
Spitzentanz nie erreichbar.
Bezeichnend
für die Ballettstunden, sind die Übungen an der Stange.
|