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Gesellschaftstanz & Folklore

Der Gesellschaftstanz ist wohl einer der ältesten Tänze. Sie werden zu geselligen und gesellschaftlichen Anlässen getanzt. In Technik, Figuren, Tempo und Begleitmusik ist er standardisiert. Dies können Gruppentänze, Paartänze, Tanzspiele sowie Modetänze sein, die auch von dem kulturellen Umfeld abhängig sein können.

Dem Anfang der Entwicklung des Gesellschaftstanzes liegt im 14./15. Jahrhundert. Sie sind Bestandteil  des steifen höfischen Zeremoniells und haben sich aus der Folklore weiterentwickelt. Im 18./19. Jahrhundert knüpfte das Bürgertum an die folkloristischen Traditionen an und entwickelte eigene Tanzformen. Folklore ist die Gesamtheit der Überlieferung eines Volkes, wozu Musik, Trachten, Bräuche, Dichtungen zählen. Die Gesellschaft ist eine in sich gegliederte Gruppe  und das Volk das Ganze. Die Folklore wurde überliefert und weitergegeben, sie besitzt eine eigene Mentalität und Bewegungscharakter und ihr Ziel ist es nicht sich an das Publikum zu wenden. Folklore ist für jedermann zugänglich und es gibt sie damals wie heute international. So hat die Gesellschaft die Tänze der Folklore angenommen und sie für sich genutzt.

Hieraus entwickelten sich unsere heutigen Standardtänze, und später auch die latein- amerikanischen Tänze.

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