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Kreativer
Kindertanz
Seit
den fünfziger Jahren wird der Begriff „kreativ“ erst verwendet.
„Kreativität“ meint, schöpferische Vorgänge, die sich im Handeln und
Denken realisieren und sich durch Originalität und Neuartigkeit auszeichnen.
Es entstehen nicht nur theoretische Ideen, sondern es werden neue Lösungen für
menschliche, technische und soziale Probleme entwickelt.
Rudolf
von Laban war ein Pionier moderner Bewegungsforschung, er legte wichtige
Grundsteine im kreativen (Kinder-) Tanz und entwickelte theoretische und
praktische Grundlagen für die Erziehung zum Tanz, die bis in die 30er Jahre in
Deutschland großen Einfluss hatten.
Der
kreative (Kinder-) Tanz ist so unterschiedlich wie auch die Lehrer die ihn
unterrichten.
Die
Merkmale und Ziele sind sehr komplex, was den kreativen (Kinder-) Tanz
ausmacht ist:
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keine
bestimmte Stilrichtung
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er
erfordert keine perfekte Technik
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das
fertige Produkt ist nicht wichtig
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„Erlebnis
statt Leistung“
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viel
Eigeninitiative und eigene Gestaltung
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wichtig
ist der Aufbau der eigenen Ideen
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Raumwege,
Raumebene, Zeit, Dynamik, Rhythmus
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Fortbewegung,
Sprünge, Schwünge, Drehungen, Bodenkontakt, Gesten
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schult
das Bewusstsein für den eigenen Körper und seine Bewegungsmöglichkeiten
und Verfügbarkeit
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Spiel
mit dem eigenen Körper und Emotionen
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Kommunikation
mit dem eigenem Körper
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suchen
und finden nach Ausdrucksmöglichkeiten und ein Bewusstsein dafür aufbauen
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Individualität
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Improvisation,
aus dem Gewohnten ausbrechen und die Bewegung neu erfinden
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Erleben
von Schwerkraft und Kraft
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freie
Bewegungen, keine strukturierte Bewegungsabfolge
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Erfahrungen
sammeln, ausprobieren, sich leiten lassen
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Wiederholungen
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klare
Strukturen
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schult
die Orientierung, das Rhythmusempfinden
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fördert
Phantasie, Kreativität und soziales Miteinander
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hilft
Hemmungen abzubauen
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