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Modern
Dance
Gegen
1900 entwickelte sich der Modern Dance als Gegenrichtung zum klassischen
Ballett. In Isadora Duncan´s Schule die sie 1904 eröffnete, entwickelten sich
die ersten Techniken. Hier wurde schon Barfuss getanzt und man tanzte wie die
Wellen und der Wind auf klassische Musik. Ohne Korsett und Schuhe fand man den
direkten Draht zum Seelenleben. In die Schule für „Rhythmische Gymnastik“
kamen ab 1911 alle namhaften Tänzer, um Modern zu tanzen. In den späten 20ern
(des 19. Jhd.), haben Namen wie Graham, Humphrey und Holm die Geschichte des
Modern Dances geprägt. Jeder von ihnen trug dazu bei, das der Modern Dance
heute so ist, wie wir ihn kennen. Tanzen musste auf ein mal nicht mehr schön
sein, sondern interessant, authentisch und aussagekräftig. Der Tanz musste
einfach in die Zeit hinein passen.
Wichtiger
Bestandteile des Modern Dance ist das Atmen, das gezielt und hörbar eingesetzt
wird um Bewegungen zu steuern, Contraction (Zusammenziehen der Muskeln),
Release (lösen), Fall (das Fallen zu Boden) und recovery (wieder aufrichten).
In diesem Tanzstil hatten die Tänzer auf einmal mehr Raum für sich und ihre
Bewegungen in alle Dimensionen, ob springen, fallen, schwingen oder rollen,
alles war erlaubt. Der wesentliche Punkt ist der Tänzer selbst, der durch das
Training einen starken Körper bekommt, eine größere Ausdauer hat, eine
bessere Körperkoordination und ein feineres Körpergefühl erhält. Modern
Dance zählt auch zum Ausdruckstanz, in dem individuelle Bewegungsformen
laufend im Fluss bleiben, es gibt keine Stopps.
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